Archiv der Kategorie: Stimmungen

Wallis Islandpferdehof

Der Geruch war mir vertraut. Er weckte Erinnerungen an große Töpfe mit Pflaumenmus und frisch gebackenem Vollkornbrot. Bereits beim Überqueren der Schwelle des schönen alten niedersächsischen Bauernhauses wurde ich freundlich empfangen von einer heimeligen Atmosphäre, die mich überraschte. Der Duft von Holzfeuer hing in der Luft.

In der Nacht zu Allerheiligen, Samhain oder Halloween – die gegenwärtig populäre angloamerikanische Version dieses Jahreskreisfestes – beginnt die dunkle und kalte Zeit des Jahres. Wenn draußen die ersten anhaltenden Nebel ziehen, die kalte Feuchtigkeit in alle Poren kriecht, dann wird wieder spürbar, warum der Herd als der Mittelpunkt des Hauses und der Familie seit Menschengedenken seine heilige Bedeutung hat. Die Feuerstelle ist in allen Kulturen beseelt von Göttinnen, Schutzheiligen oder sonstigen transzendenten und mythischen Gestalten. Am heimischen Herd ist traditionell die Hausmacht der Frauen lokalisiert, den Hüterinnen des Herdfeuers und Beschützerinnen der Geschöpfe, die auf dem Anwesen leben und weben.

Hier in Fürstenau auf dem Islandpferdehof von Waltraud (Walli) Theismann ist der Holzherd in der Mitte der Küche nicht nur aussagekräftiges Symbol für ihr Wirken, sondern auch lebendiges Zentrum. Auf dem schönen, alten, emaillierten Eisenherd mit durchgängiger Eisenherdplatte und einer Feuerstelle mit herausnehmbaren Ringen kann direkt über dem Feuer gekocht werden. Verchromte Ränder an den Ofentürchen und dem Backofen, die umlaufende polierte Metallstange, ein auffallender, glänzender Wasserbehälter – das Wasserschiff zeichnen diesen Herd als besonderes Schmuckstück aus.

Er steht aber nicht nur zur Dekoration in der auch modernen Küche, sondern hier werden die Früchte des Jahres zu wunderbaren Marmeladen verarbeitet. Blaubeermarmelade, die Beeren in den angrenzenden Wäldern gepflückt – mein absoluter Favorit!

Über der Sitzbank hinter dem schweren Holztisch hängen an der Wand Tellerregale, in denen die irdenen Suppenteller aufgereiht stecken, damit der poröse Scherben nach dem Spülen austrocknen kann. Auf den rundum laufenden Regalbrettern stehen formschöne alte Tonkrüge dicht an dicht. In den unterschiedlichen Zimmern im Haus gibt es viele ausgefallene Naturholzschränke und -möbel. Den Wohnbereich nur als gemütlich zu bezeichnen, würde ihm nicht gerecht werden. Jedes Detail zeugt von der hingebungsvollen Liebe und Freude eines Ehepaares, das sich einen Traum erfüllte und sein Paradies gefunden hat.

Das Paradies auf Erden ist leider endlich und der Ehemann vor wenigen Jahren überraschend gestorben. Seitdem vermietet Walli Zimmer mit Frühstück an Feriengäste. In den traditionell freistehenden Ställen und Nebengebäuden der Bauernschaft am Hamberg gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten für vierbeinige Gäste: Pferde und Hunde sind willkommen.

Waltraud Theismann

Am Hamberg 22 ,

49584 Fürstenau

Tel.: 05901-4598

mobil: 0172-1595388

 http://wallis-islandpferdehof.de.tl/

Hier anschließend meine Eindrücke ausgedrückt in Aquarell.

 

 

Bei Walli 1, Aquarell 24 x 32cm
Bei Walli 1, Aquarell 24 x 32cm

 

 

Bei Walli 2, Aquarell 24 x 32 cm
Bei Walli 2, Aquarell 24 x 32 cm

 

 

 

Bei Walli 3, Aquarell 24 x 32 cm
Bei Walli 3, Aquarell 24 x 32 cm

 

 

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„Zeit für die Insel“

Kurze Auszeiten können sehr konstruktiv sein.

Ergebnisse eines spontanen Wochenendes in Niedersachsen und Holland.

 

 

Impressionen Schiermonnikoog I_V2
Impressionen Schiermonnikoog I , Aquarell, Original 24 x 32 cm
Impressionen Schiermonnikoog II_V2
Impressionen Schiermonnikoog II, Aquarell, Original 24 x 32 cm
Impressionen Schiermonnikoog III_V2
Impressionen Schiermonnikoog III, Aquarell, Original 24 x 32 cm
Impressionen Schiermonnikoog IV_V2
Impressionen Schiermonnikoog IV, Aquarell, Original 24 x 32 cm
Impressionen Schiermonnikoog V_V2
Impressionen Schiermonnikoog V, Aquarell, Original 24 x 32 cm

 

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Meeting of Styles 2015 Mainz-Kastel – „Mind Above Matter“ Erste Eindrücke – Porträts

Es gibt eine neue Galerie auf meiner Homepage:

Erste Eindrücke (Porträts) vom diesjährigen internationalen Graffiti- Event „Meeting of Styles“ unter dem Thema „Mind above matter“.

Es läuft noch bis einschließlich heute, 14.06.2015.

Siehe auch:

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Impuls[e] Ausstellung 2016

Nicht Shiva tanzt und es entsteht die Welt, nein der Wiener Kongress tanzte 1815 und wollte nach Waterloo und den napoleonischen Umbrüchen die Herrschaft der alten Monarchien wieder herstellen. „Rheinhessen“ wurde gegründet und unterstand dem Großherzogtum Hessen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rheinhessen von Hessen getrennt analog zu den Besatzungszonen und als Regierungsbezirk in die neu gestaltete Verwaltungseinheit „Rheinland-Pfalz“ integriert.

Sagte ich von Hessen getrennt? Nein! Einige widerspenstige Ansiedlungen haben sich dem widersetzt. Die rechtsrheinischen Stadtteile von Mainz: Amöneburg, Kastel, Kostheim, zählen zu Rheinhessen, obwohl gegenwärtig unter hessischer Verwaltung.

200 Jahre Rheinhessen also sollen nächstes Jahr jubiliert werden.

Dies ist der Anlass, dass das Moto der Ausstellung der Künstlergruppe Impuls[e] lautet:

Rheinhessische Impuls(e)

Die Impuls[e] eröffnen nun schon traditionell die Ausstellungssaison in der Galerie im Burggrafiat in Alzey.

Als überzeugte Wahlmainzerin bin ich seit einigen Jahren auf der „ebschen“ Seite gelandet. Man spöttelt hier gerne, welches die schöne, die richtige, die bessere Seite von Mainz ist, die links oder die rechts des Rheins, je nachdem von welcher Seite aus man es betrachtet, wechseln die Meinungen.

Auf alle Fälle ist die rechte, die romantischere Seite und der Natur ein ganzes Stück näher. Schön sind aber beide Seiten mit ihren unterschiedlichen Charakteren.

Was liegt für mich also näher als das Thema „Rhein-hessisch“ wörtlich zu nehmen und den Rhein von der hessischen Seite her zu betrachten.

Die Arbeiten haben begonnen.

 

Bildnerisches Gestalten

http://wp.me/P4PtCe-1u

18.01.2016      Rheinhessische Impuls(e)
Galerie im Burggraphiat, 55232 Alzey, Schlossgasse
Vernissage:     16.01.16, 18:00 Uhr
Finnisage:       14.02.16, 15:00 - 17:00 Uhr
http://www.alzey.de/de/kultur/galerie_im_burggrafiat/galerie.php

 

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Die Farben des Lebens – weiß/violett

Auf dem felsigen Gipfel stellt sich dem rundum in die Ferne schweifenden Blick kein Hindernis in den Weg. Glasklar präsentiert sich die Atmosphäre.  Der Atem geht leicht trotz winterlicher Kühle. Tiefe Atemzüge weiten die Brust. Weit ist auch der Geist, ungetrübt von Sorgen und Not. Das Alltägliche blieb irgendwann beim Aufstieg auf der Strecke zurück.

Atemzug für Atemzug fließt Stille in jede einzelne Pore und verwischt die Grenzen von innen und außen und das Bewusstsein von linearer Zeit. Euphorie.  Der Raum ist weiß.

Das blendende Tageslicht weicht dem Lapislazuli der Nacht. Sterne explodieren in gold und weiß und fallen in violettem Regen zu Boden.

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Der Titel dieses Beitrages geht auf eine Anregung in einem Blog zurück.

Die Farben des Lebens – Blau und Blau

Gestern hat es geschneit. Nicht so leise und rieselig wie im Lied, dafür war es zu warm. Die Schneeflocken waren nass und schwer und klebten – gerade gut für Schneebälle und Schneemänner. Sehr schnell hatte sich eine weiße Decke über die Landschaft gelegt und die Stimmung völlig verändert. Selbst Geräusche wurden gedämpft. Es wollte aber niemand so recht nach draußen, obwohl es der erste Schnee in diesem Winter war. Möglicherweise lag es ja an den Gänsebraten und Plätzchen der gerade abgeschlossenen Feiertage.

Später sank die Temperatur, die Flocken wurden feiner und streuten noch einen Schneehauch fein wie Puderzucker über das dichte Weiß.

Das Wasser im Fluss war sehr ruhig und wirkte annähernd einfarbig – nämlich grau. Dieses Grau war aber noch licht und leicht im Vergleich zu der schweren dunklen Himmelsfront, die sich vom Horizont aus nach oben erstreckte.

Ganz anders der heutige Morgen. Die weiter sinkende Kälte in der Nacht hatte eine gläserne Hülle über die Schneedecke gelegt. Die Sonne am späten Vormittag brachte jedes einzelne Schneekristall zum Glitzern. Herrliche Kontraste bildeten die eleganten dunklen Schatten der Platanenstämme auf den Gehwegen. Die Sonne war der Inbegriff gleisenden Lichts. Wen konnte es da noch in den Stuben halten?

In der Nähe gibt es einen kleinen Kiesstrand, da wo der Fluss durch die Aue in seiner Mitte geteilt wird. In der wilden Weidenlandschaft des Ufers haben die Winterarbeiten der Landschaftsgärtner einige Baumstümpfe hervorgebracht, die jetzt zum Hinsetzen einladen. Aus dieser Perspektive war ein beeindruckendes Farbenspiel der Natur zu beobachten:

Der Himmel erstrahlte in einem atemberaubenden, elementaren, reinen Azur. Der Fluss reflektierte das  Himmelblau auf seiner Wasseroberfläche in einem dunklen Nachtblau. Das Sonnenlicht streute funkelnde Diamanten über den Wasserspiegel, die wie Sterne am Nachthimmel glitzerten.

Nachtblau und Diamanten 3

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Der Titel dieses Beitrages geht auf eine Anregung in einem Blog zurück.

Die Farben des Lebens – Grün

Die Wiesen standen hoch. Weißblühende Dolden von wilder Möhre und Fenchel tanzten federnd über dem satten Grün der Gräser, bewegt durch einen sommerlichen Wind. Irgendwo dazwischen wuchsen vereinzelt ein paar Schierlingspflanzen.

Oben, vom Felsen herab, hingen Ranken wilder Rosen mit zart rosa Blüten. Der Eingang der Höhle wurde von Brombeerhecken geschützt.

Ein schmaler Gang führte über Geröll tiefer in das Innere. Nachdem sich die Augen an das Dunkel gewöhnt hatten, ging es tastend, aber leicht gebückt gut voran. Es war zugig.

Als der Weg sich schließlich weitete, führte er in einen fast kreisrunden Raum. Ein tiefer Atemzug hob die Brust während der Nacken sich wieder entspannte. Das dämmrige Licht war heller als zuvor und die Luft roch frühlingshaft frisch wie nach einem Platzregen.

Gegenüber, wenige Schritte weiter, quoll Wasser aus der zerklüfteten Wand hervor und bildete ein dünnes Rinnsal. Es sammelte sich in einem kleinen natürlichen Becken. Dichte Polster aus Moos bedeckten die rund gewaschenen Steine.

Von einer Lichtquelle erhellt, schimmerte die Nische grün wie ein Smaragd.

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Die Farben des Lebens – Orange

Die Tage waren noch sonnig und mild, aber der erste Frost war bereits über das Land gezogen. An diesem Morgen lagen nicht wie zuvor nur Nebelschleier über den Wiesen, die Grünflächen waren fast gar nicht zu sehen, so dicht war der Nebel.

Samtige Feuchte hüllte alle Bäume und Sträucher ein. Der Fluss war bloß zu erahnen und selbst das tiefe Röhren der Schiffssirenen war gedämpft und klang entfernt.

Ein kräftiger Herbstwind hatte die Blätter aus den Kronen geschüttelt. Überall auf dem Weg verteilt lag eine dicke, luftig leichte Decke aus buntem Orange.

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„Vom Wesen der Stimmungen“

Stimmungen sind dadurch charakterisiert, dass sie den Menschen gleichmäßig durchziehen und „allen seinen Regungen eine bestimmte, eigentümliche Färbung“ verleihen.  Es sind „Grundbefindlichkeiten“.

Demgegenüber sind Gefühle stets auf einen bestimmten Gegenstand intentional bezogen. Sie sind gerichtet. „Jede Freude ist Freude über etwas …“. In diesem Sinne ist auch die Furcht im Gegensatz zur Angst ein Gefühl oder ebenso die Freude im Gegensatz zur Fröhlichkeit. Gefühle sind bereits höhere Leistungen, die aus dem Untergrund der Stimmung hervorgebracht wurden.

Selbst und Welt sind einheitlich gestimmt. Einer Landschaft oder einem Wohnraum sagt man eine bestimmte Stimmung nach und meint damit  „das gemeinsame, Mensch und Welt zusammen umgreifende Durchzogensein von einem bestimmten Stimmungsgehalt.“Außer Seele und Welt ist der Körper als Leib in diese Einheit ebenfalls mit hineinverwoben.

 

Otto Friedrich Bollnow (* 14. März 1903 in Stettin; † 7. Februar 1991 in Tübingen) war der erste Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogik und Philosophie als die Johannes Gutenberg-Universität 1946 nach dem Krieg erstmals unter französischer Besatzung wieder eröffnet worden war. Seine Arbeit vom „Wesen der Stimmungen“ hat er geschrieben zum Teil als eine Auseinandersetzung mit der akademischen Schrift von Martin Heidegger „Sein und Zeit“.

Bereits seit 1941 arbeitete Bollnow an einer methodischen Systematik. Aus der Befürchtung heraus den Krieg nicht zu überleben, ist das Buch quasi als „philosophisches Testament“ verfertigt worden.

Bollnow ist sich einig mit Heidegger, dass die Stimmung „als die der Spaltung zwischen Mensch und Welt vorausliegende ursprüngliche Einheit“ zu sehen ist.

Aus der Stimmungslage heraus werden alles Auffassen und Erleben und damit alle höheren Leistungen wie z.B. die Wahrnehmung vorgerichtet. Bollnow formuliert die Existenziale von Gestimmtheit und Verstehen folgendermaßen:

„In jeder Stimmung ist die Welt schon in einer ganz bestimmten Weise ‚ausgelegt’, und durch diese ursprüngliche Auslegung des Lebens und der Welt in der Stimmung wird alles Verstehen im Vorhinein schon geleitet.“

Weiterführende Literatur:
Otto Friedrich Bollnow (1941) Das Wesen der Stimmungen. Frankfurt/Main: Klostermann
Otto Friedrich Bollnow (1983) Otto Friedrich Bollnow im Gespräch. Hrsg. Von Hans-Peter Göbbeler und Hans-Ulrich Lessing. Mit e. Vorwort von Frithjof Rodi. Freiburg i.Br./München: Verlag Karl Alber
Astrid Schollenberger (2003) Grundzüge einer Philosophie der Hoffnung. Die Bedeutung der Krise im philosophischen und pädagogischen Denken von Otto Friedrich Bollnow, London, Turnshare Ltd.
http://turnshare.com/index.php/buchshop/product/38-grundzuege-einer-philosophie-der-hoffnungdie-bedeutung-der-krise-im-philosophischenund-paedagogischen-denken-von-otto-friedrich-bollnow

 

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Die Farben des Lebens – Gelb

An verschiedenen Stellen waren tiefe Furchen in die lehmige Erde gefahren, an deren Grund schwarze und graue Steine in die Wasserpfütze ragten.

Tautropfen hingen an den spitzen Enden der Gräser oder sammelten sich zu dicken Wasserperlen in den großen Blättern der Wildkräuter am Wegrand.

Rechts und links unter dem jungen Grün der Buchenzweige huschten lichte Sonnenflecken einen morgendlichen Tanz.

Nach der Wegbiegung öffnete sich der Wald in eine weite Ebene. Bienen sammelten laut summend Nektar – ein Rapsfeld stand in voller Blüte. Der Blick verlor sich in einem Meer von sonnengelb.

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