Archiv der Kategorie: Yoga

Persönlichkeitsentwicklung und Chakrensystem 1

Kundalini-Erweckung

Das Chakrensystem ist eine archetypische Vorstellung von individueller Reifung in der Abfolge von sieben ausgeprägten Phasen. Die Chakras sind vertikal angeordnet, verlaufen vom Ende der Wirbelsäule bis zum Scheitel und weisen darauf hin, dass wir die Möglichkeit besitzen zur Höherentwicklung und zur persönlichen Vervollkommnung, in dem wir unsere je eigenen, „jemeinigen“ Aufgaben in der materiellen Welt annehmen und lösen.

Siehe auch: http://astridschollenberger.com/2015/02/07/von-der-wissenschaft-und-den-chakren/

Die Religionen des Ostens stellen sich die Lebenskraft, Kundalini als eine heilige Schlange vor. In abendländischen Kulturen verwenden Mediziner und Pharmazeuten den Äskulapstab als Symbol für ihre Zunft ebenfalls. Also da, wo es um Heilung und Heilsein geht, ist auch hier das Symbol noch anwesend.

Die „Schlangenenergie“ ist besonders dann aktiv, wenn ein neuer Mensch gezeugt wird und begleitet ihn bei seiner Entwicklung während der Schwangerschaft. Danach rollt sie sich ruhend am Ende der Wirbelsäule, in der Nähe des Steißbeins ein.

Nun gibt es aber die Situation, dass das „heilige Tier“ wieder erweckt wird durch einen Impuls. Dann beginnt der komplizierte Aufstieg der Energie durch verschiedene Energiekanäle, sogenannte Nadis[1] schlängelnd entlang der Wirbelsäule, hoch über den Mittelpunkt des Kopfes – da wo bei Kindern die Fontanelle sitzt. Der Aufstieg der Kundalini wird im indischen Kontext als Aufwärtsbewegung der Shakti, der weiblichen Energie betrachtet. Sie verschmilzt auf dem höchsten Punkt mit der männlichen Energie, dem Shiva-Lingam, dem Wesenskern. Danach setzt sich die Bewegung von diesem Zentrum, dem Kronenchakra aus fort – vorne über die Stirn, zurück in den Brustkorb und endet im Herzchakra. Dabei werden alle Chakren aktiviert und der Energiekörper unaufhörlich gereinigt bis die Verschmelzung stattgefunden hat.[2]

Dieser Prozess ist nicht mehr umkehrbar!

Die Chakren werden gerne symbolisch als Lotosblumen beschrieben. Nach dem Abschluss des Initiationsprozesses beginnen sich die Blüten mehr oder weniger zu öffnen. Dies ist ein vollkommen individueller Prozess, der nicht zwingend oder in einer vorgegebenen Reihenfolge erfolgt, sondern ist abhängig von den persönlichen Entwicklungsschritten.

Jedes Chakra verkörpert eine spirituelle Lektion des Lebens bzw. eine Herausforderung, die allen Menschen gemeinsam ist. Wenn ein Mensch ein Chakra meistert, gewinnt er Kraft und Selbsterkenntnis, die in seinen Geist integriert werden und ihn auf dem Weg zu spirituellem Bewusstsein, auf der klassischen Reise des Helden, weiterführen.

[1] Nadi ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Ader, Kanal
[2]  
!Achtung!
Es kann bei diesen Prozessen auch zu heftigen Reaktion und Komplikationen kommen, insbesondere, wenn der Impuls nicht durch einen Meister/eine Meisterin oder einen Guru initiiert wird, der auch wirklich eine/r ist. Auch Hatha-Yoga-Übungen die zunehmend als Gymnastikersatz angewendet werden, können zu spontan Initiationen führen. Vergleiche dazu: Brucker, Karin (2010): Die Urkraft Kundalini. Phänomene erkennen. Symptome deuten. Transformation meistern. München: O. W. Barth

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Innere Welten – Äußere Welten

Heute am 17. Februar 2015 wird in hinduistischen und yogischen Traditionen Mahashivaratri, die Nacht von Shiva gefeiert.

Zu diesem Anlass habe ich einen Film gefunden, der so schön ist und dabei die grundlegenden spirituellen und philosophischen Weisheiten zusammenfasst, dass ich ohne weitere Kommentare den Link dazu einstelle. Viel Freude bei schauen.

INNERE WELTEN – ÄUSSERE WELTEN

(Originaltitel: Inner Worlds – Outer Worlds )

https://www.youtube.com/watch?v=U9oewKWUUd8

(Inner Worlds – Outer Worlds )

https://www.youtube.com/watch?v=aXuTt7c3Jkg&list=PLzjY04MDetPtqW6tAsLYnZoFs1b967Sl_

Veröffentlicht am 23.04.2014

FILMINHALT
Wer möchte nicht den Aufbau des Universums entschlüsseln? In dem Meisterwerk des kanadischen Filmemachers, Musikers und Meditationslehrers Daniel Schmidt ist das Verständnis für das große Ganze greifbar nah. Wie kein anderer entführt er den Zuschauer in eine geheime Welt voller mystischer Symbole, die in allen Weltreligionen und Traditionen beschrieben werden. Die vier Abschnitte des Films widmen sich den Themen „Akasha“, „die Spirale“, „die Schlange & Lotusblüte“ sowie „Jenseits des Denkens“. Über diese universellen Kernthemen wird der Zuschauer in die Lage versetzt, sich mit der Quelle allen Seins zu verbinden. Der Film zeigt auf, dass in der Stille, im scheinbar leeren Raum, eine große Kraft verborgen liegt. Wenn der denkende Geist still ist, wird die Realität, jenseits aller Illusionen, sichtbar.
Dokumentarfilm, Kanada 2012
Länge: ca. 121 Minuten – FSK: keine Angaben
Ein Film von Daniel Schmidt
Regie / Produzent: Daniel Schmidt
Kamera / Schnitt: Daniel Schmidt and Eva Dametto
Musik / Ton: Vicki Hansen ( India Jiva) Daniel Schmidt, Stockmusic.net
Wasserklang-Bilder: Alexander Lauterwasser
Erzählstimme: Jock Cooper (english)
Verleih / Vertrieb: Daniel Schmidt (R.E.M. Publishing Ltd.)

 

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Von der Wissenschaft und den Chakren

Die Wissenschaft arbeitet mit theoretischen Modellen z.B in der Naturwissenschaft zur Darstellung von Atomstrukturen, das Eierblasenmodell oder in den Geistes- und Sozialwissenschaften die Kommunikationsmodelle z.B. Symbolischer Interaktionismus

Aufgrund einiger bekannter Daten wird auf mögliche Zusammenhänge geschlossen, um damit Beobachtungen erklären zu können. Man gibt diesem Phänomen einen Namen, das sind dann wissenschaftliche Begriffe. Stehen Begriffe in größeren Zusammenhängen und weben komplexe System werden sie von der wissenschaftlichen Gemeinschaft kommuniziert, diskutiert und als wahr betrachtet, solange bis ihr Gegenteil bewiesen wird oder sich ein anderes Modell aufgrund von weiteren Erkenntnissen als geeigneter erweist. Komplexe Modelle werden Theorien genannt, z.B. Albert Einsteins Relativitätstheorie oder George Herbert Mead’s Sozialbehaviorismus. Häufig werden aus Theorien messbare Fakten, die dann wieder neue Annahmen generieren können.

Das wissenschaftliche Paradigma der experimentellen Wiederholbarkeit verliert in manchen wissenschaftlichen Disziplinen an Vehemenz, weil die Versuchsanordnungen so kompliziert, aufwendig und teuer sind, dass ein einmal überhaupt aufgewiesenes Phänomen als Bestätigung von theoretischen Ansätzen genügt. Zum Beispiel Forschungen zum Verhalten von atomaren Teilchen des CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire), der Europäische Organisation für Kernforschung im Kanton Genf in der Schweiz.

Es gibt außerhalb der universitären Wissenschaften vergleichbare Vorgänge.

Chakra[1] ist ein Begriff zu empirisch beobachtbaren Phänomenen, selbst wenn die höchsten Stufen von nur wenigen erfahren werden. Die komplexen Zusammenhänge werden in Theorien indischer Lehren wie dem Yoga formuliert und kommuniziert und in verschiedenen Disziplinen angewendet. Später wird zu sehen sein, dass auch in den christlichen Traditionen Parallelen zu finden sind.

Ähnlich wie westliche Naturwissenschaft und Medizin der Akupunktur anfangs ablehnend begegneten und dem Reich der Phantasie oder bestenfalls als Placebo gelten ließen, verhält es sich mit diesen Phänomenen (…obwohl der Placebo und seine Wirkungsweisen wahrscheinlich das am besten bekannte und getestete pharmazeutische Produkt ist und eigentlich viel eher seine Wirkkraft beweist als das Gegenteil, aber das nur am Rande).

Chakras/Chakren sind energetische, schwingende, Resonanz erzeugende Zentren des menschlichen Energiefeldes. Knotenpunkte bzw. Schnittstellen innerhalb eines komplizierten elektrischen/elektronischen Systems. Alles, was lebt, pulsiert mit Energie. Diese Energie enthält Informationen. Es überrascht nicht, dass die Anhänger von alternativen oder ergänzenden Heilmethoden diese Vorstellung akzeptieren oder sogar einige Quantenphysiker die Existenz eines feinen elektromagnetischen Feldes anerkennen, das durch körpereigenen Prozesse generiert wird. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der menschliche Körper Energie produziert, weil lebendes Gewebe Energie produziert.

Der stoffliche Körper ist von einem Energiefeld umgeben, das sich so weit ausdehnt wie die ausgestreckten Arme und über die volle Länge des Körpers reicht. Dieses Energiefeld ist sowohl Informationszentrum als auch ein höchst sensibles Wahrnehmungssystem. [2] „Die Religionen des Ostens lehren, dass der menschliche Körper sieben Energiezentren besitzt.“[3]

Sind diese Zentren aktiv können sie Schwingungen/ Frequenzen/ Resonanzen senden und empfangen. Es entsteht Kommunikation. Wie selbst bei den einfachsten Kommunikationssystemen gibt es Sender und Empfänger. Aktive Chakren sind spürbar/sichtbar, wenn die Frequenzen aufeinander stimmen und empfangen bzw. wahrgenommen werden können. „Resonanzphänomene ‚kommunizieren‘ durch dieses System ständig mit allem um uns herum – es ist eine Art bewusste Elektrizität, die Botschaften von den Körpern anderer Menschen erhält und an sie überträgt. Diese Botschaften sind das, was Intuitive wahrnehmen.“[4]

Jedem, der sieben Chakren wohnen allgemein gültige Eigenschaften inne, die aber in einzigartiger Weise in jedem Menschen entwickelt sind z.B. spezifische Farben. Die Chakren bilden Brennpunkte im feinstofflichen Körperbereich. Die Farben der vertikal an der Wirbelsäule aufsteigend angeordneten Zentren entsprechen den Farben des Regenbogens, den Spektralfarben in der Malerei und strahlen ihre Farben nach außen ab. Jedes Chakra schwingt in einer bestimmten Farbe, die jeweils von Mensch zu Mensch und aufgrund unterschiedlicher Zustände verschiedene Schattierungen einnehmen können.

Umgekehrt wirken Farben von außen nach innen auf diese Zentren. Die Psychologie berichtet seit langem darüber – so dass es schon fast wie eine abgegriffene Redensart klingt – dass die jeweiligen Farben bestimmte Wirkungen auslösen z.B. Rot Energie, Aggressivität und Sexualität anregt und Blau die kühle, geistig klare Ausgeglichenheit befördert.

Jedes Zentrum umfasst besondere Eigenschaften und enthält universelle Lehren und Übungen, die jeweils Stufen von Persönlichkeitsentwicklung sind.

Die Beiträge zu „Die Farben des Lebens“ beschreiben/berichten über kommunikative Farb-Resonanz-Situationen.

 

[1] Chakra: Substantiv, Neutrum – nach indischer Lehre eines der (sieben) Zentren spiritueller Kraft im menschlichen Körper, aus sanskritisch cakrá = Rad; das Chakra; Genitiv: des Chakra[s], Plural: Chakras und Chakren [http://www.duden.de/rechtschreibung/Chakra] 07.02.2015, 9:12

[2] Vgl. Caroline Myss, Chakren, S.57

[3] Caroline Myss, S.102

[4] Caroline Myss, Chakren, S.57

 

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