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Religion, Religionen, Religiosität

Die einen sagen: „Religion ist Opium für’s Volk“, die anderen „Religion ist Psycho-Hygiene“. Das eine klingt nach ziemlich benebelt und beschreibt eher das Gegenteil von dem, worum es geht und das andere nach „Vergiss nicht die Fußnägel zu reinigen“. Beides sind mit Sicherheit Phänomene, die im Zusammenhang mit dem Begriff ‚Religion‘ stehen und durchaus zurecht assoziiert werden. Religion ist eine der häufigsten Ursachen für Kriege. Religion ist selbst in unserer doch so modernen und globalisierten Welt offensichtlich ein brisantes Thema. Nur weil Missbrauch mit etwas getrieben wird, muss es noch lange nicht vom Ursprung her schlecht sein, unter Umständen gerade deshalb das Gegenteil.

Der Begriff ‚Religion‘ kennt keine exakte Definition.

Eine eindeutige Verwendung im deutschen Sprachgebrauch ist die Redewendung ‚die Religionen der Welt‘. Gemeint sind damit die Überbegriffe wie Christentum, Hinduismus, Islam. Wenn in der Schule ‚Religion‘ unterrichtet wird, ist der Unterricht geteilt nach Konfessionen. Es gibt in der Regel evangelische und katholische Religion und wenn da jemand nicht rein passt oder nicht rein will, gibt es ‚Ethik‘. Das Unterrichtsfach wird dann zu einem Sammelbecken unterschiedlichster Motive und hat die Aufgabe Richtlinien für soziales Verhalten zu vermitteln.

Das Wort ‚Religion‘ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet laut Duden: religio = Gottesfurcht, Herkunft ungeklärt; in der christlichen Theologie häufig gedeutet als (Zurück)bindung an Gott, zu lateinisch religare = zurückbinden

Etymologisch betrachtet gibt es drei Verben, auf die die Bedeutungen des Begriffs Religion „religio“ zurückgeführt werden:

  • relegere: wieder durchgehen, es bezieht sich auf die äußere Einhaltung der rituellen Pflichten im römischen Reich.

  • re-eligere: wieder wählen, erhält seine Bedeutung aus dem Einfluss des Christentums, durch die Erweiterung der kultischen Handlungen um den Aspekt einer personalen Beziehung zu Gott.

  • religare: rück-binden als eine Wiederherstellung des ursprünglichen Gottesverhältnisses nach dem Sündenfall.

Im wissenschaftlichen Diskurs ist die Betrachtungsweise „Religion als kulturelle Erscheinung bzw. als ein im Umkreis des menschlichen Geistes vorkommendes Phänomen“ zu sehen, die Basis für weitere Differenzierungen.[1] Als Zuständigkeit der Theologie kristallisieren sich „die Vorstellungen die Menschen über Gott entwickelt haben“[2] heraus. Vertreter der Religionssoziologie wie Durkheim, Weber oder Marett sehen die funktionale Aufgabe von Religion als emotionale und rationale Bewältigung von Krisensituationen bevorzugt in Gemeinschaft. ‚Krise‘ in diesem Zusammenhang meint sowohl die elementaren Themen wie Krankheit, Tod, und außeralltägliche, gefährliche, unerwartete oder übermächtige und übernatürliche bzw. transzendente menschliche Erfahrungsdimensionen.

„Was man gewöhnlich und im allgemeinen ‚Religion‘ nennt, ist zu einem so erstaunlichen Grade ein Ersatz, daß ich mich ernsthaft frage, ob diese Art von Religion, die ich lieber als Konfession bezeichnen möchte, nicht eine wichtige Funktion in der menschlichen Gesellschaft habe. Sie hat den offensichtlichen Zweck, unmittelbare Erfahrung zu ersetzen durch eine Auswahl passender Symbole, die in ein fest organisiertes Dogma und Ritual eingekleidet sind.“ [3]

„Konfessionen sind kodifizierte und dogmatisierte Formen ursprünglicher religiöser Erfahrungen. Die Inhalte der Erfahrung sind geheiligt und in der Regel starr geworden in einem unbeugsamen, oft komplizierten Gedankengebäude. Die Ausübung und Wiedererzeugung der ursprünglichen Erfahrung sind zum Ritus und zu einer unveränderlichen Institution geworden.“ [4]

In dem Text ‚Ein Tropfen aus der Verdammnis‘ schreibt Béla Hamvas[5]: “Ich bin nicht fromm, aber alle wichtigen Ereignisse waren religiös.“[6] „Das wovon wir reden und was wir versuchen wollen einigermaßen anzugeben, nämlich zu Gefühl zu bringen, lebt in allen Religionen als ihr eigentlich Innerstes ohne es wären Sie garnicht Religion.“[7] Rudolf Otto versucht in seinem Buch „Das Heilige“ eine sprachliche Annäherung an das eigentlich Innerste, das religiöse Gefühl. Auf Otto gehen grundlegende religionswissenschaftliche Begriffe wie das Numinose und das Kreaturgefühl zurück.

Carl Gustav Jung berichtet in seinen Publikationen und Vorträgen vielfältig aus seiner Arbeit, wobei deutlich wird, dass das Thema Religion eine existenziell anthropologische Kategorie ist, die in menschliche Tiefendimensionen reicht.

„In meinem Beruf bin ich einigen Menschen begegnet, welche solch eine unmittelbare [Anm.: religiöse] Erfahrung gehabt haben und sich der Autorität kirchlicher Entscheidung nicht unterwerfen wollten oder konnten. Ich mußte sie durch Krisen und leidenschaftliche Konflikte begleiten, durch die Angst vor dem Wahnsinn, durch verzweifelte Verwirrungen und Depressionen, die zugleich grotesk und furchtbar waren, so daß ich völlig überzeugt bin von der außerordentlichen Wichtigkeit des Dogmas und des Rituals zum mindesten als Methode geistiger Hygiene. Wenn der Patient ein praktizierender Katholik ist, rat ich ihm ohne Ausnahme zu beichten und zu kommunizieren, um sich vor der unmittelbaren Erfahrung zu schützen, die leicht zuviel für ihn werden könnte.“ [8] Religion ist die Frucht und der Höhepunkt der Vollständigkeit des Lebens, d.h. eines Lebens, welche beide Seiten [Anm. A.S.: bewusste sowie unbewusste Seite] enthält.“ [9]

Auch für Béla Hamvas ist es völlig klar: „Menschen ohne Religion gibt es nicht.“[10] Selbst die Atheisten gehören zu einer Religion, aber einer schlechten. Dazu an anderer Stelle vielleicht einmal mehr. Religion erweist sich für Hamvas nicht als ein Akt des Glaubens, sondern „ist eine existentielle Situation und zwar nicht die Lösung, sondern das Problem, oder was auf dasselbe hinausläuft: die dramatische Spannung zwischen dem, was Wirklichkeit und dem, was das Jenseits ist. Die religiöse Existenz ist nie das eine oder das andere, nie nur Realität von Geburt-Wachstum-Tod, die Welt des Entstehens-Vergehens, und nie nur Unsterblichkeit, Auferstehung, Unvergänglichkeit, Jenseits, sondern, stets beides zugleich. Ein religiöses Leben zu führen, bedeutet den Kampf zwischen der Wirklichkeit des Entstehens-Vergehens und der Leidenschaft des jenseitigen Lebens zu durchleben. Religiöse Existenz ist es, wenn sich die vergängliche Welt und die Unvergänglichkeit in jemanden gegenüberstehen und miteinander ringen […] Die religiöse Haltung entspringt also keinem Wissen um die Vergänglichkeit oder um die Unsterblichkeit, sondern der dramatischen Situation, die zwischen diesen beiden letzten Seinsmöglichkeiten entstanden ist.“[11]

 

 [1]  Heil, Joachim [2010] : Was ist „Religion“? Eine Einführung in unser wissenschaftliches Reden über Religion. In: Internationale Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik (IZPP)Ausgabe 1/2010, Themenschwerpunkt „Religion und Religiosität“. http://www.izpp.de/ausgabe_2-2010.html. 17.04.2015, 22:53

[2] Heil 2010, S. 3

[3] Jung, Carl Gustav (19624) [1937]: Psychologie und Religion: Terry Lectures 1937 gehalten an der Yale University, Zürich: Rascher Verlag, S.54

[4] Jung, Psychologie und Religion, S. 13

[5] Hamvas, Béla: [1999]: Philosophie des Weins. Aus dem Ungarischen von Hans Skirecki. Herausgegeben von Gerhard Wehr. Editio Marika Marghescu: Grafing

Aus dem was an biographischen Bruchstücken des ungarischen Schriftstellers und Philosophen noch zur Verfügung steht, geht hervor, dass er 1935 einen geistigen Zirkel gründete, dem zahlreiche Autoren und Philosophen angehörten. Es war der sogenannte Inselkreis, der bis 1939 existierte und insbesondere antikes Gedankengut erhalten und verbreiten wollte. Hamvas übersetzte zu dieser Zeit griechische Schriften. Karl Kerényi war ebenfalls Mitglied dieses Kreises und veröffentlichte gemeinsam mit C. G. Jung eine Einführung in das Wesen der Mythologie. Die Philosophie des Weins entstand 1945.

[6] Hamvas, Béla (1999) Ein Tropfen aus der Verdammnis in Silentium. Essays.Aus dem Ungarischen von Jörg Buschmann. Herausgegeben von Gerhard Wehr. Editio Marika Marghescu: Grafing. Auszüge aus den Seiten 64 – 67 .

Vgl. auch:

http://astridschollenberger.com/2015/02/24/fastenzeit/

[7] Otto, Rudolf [1917] (1947): Das Heilige. Über das Irrationale in der Idee des Göttlichen und sein Verhältnis zum Rationalen. 26. -28. Aufl. Gotha: Klotz Verlag, S. 6

[8] Jung, Psychologie und Religion

[9] Jung, Psychologie und Religion

[10] Hamvas Philosophie des Weins

[11] Béla Hamvas, Wissenschaftsreligion und Religionswissenschaft. In Ders.: Kierkegaard in Sizilien. Essays. Batterien, 76. Berlin: Matthes und Seitz, S. 39-54

 

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Persönlichkeitsentwicklung und Chakrensystem 1

Kundalini-Erweckung

Das Chakrensystem ist eine archetypische Vorstellung von individueller Reifung in der Abfolge von sieben ausgeprägten Phasen. Die Chakras sind vertikal angeordnet, verlaufen vom Ende der Wirbelsäule bis zum Scheitel und weisen darauf hin, dass wir die Möglichkeit besitzen zur Höherentwicklung und zur persönlichen Vervollkommnung, in dem wir unsere je eigenen, „jemeinigen“ Aufgaben in der materiellen Welt annehmen und lösen.

Siehe auch: http://astridschollenberger.com/2015/02/07/von-der-wissenschaft-und-den-chakren/

Die Religionen des Ostens stellen sich die Lebenskraft, Kundalini als eine heilige Schlange vor. In abendländischen Kulturen verwenden Mediziner und Pharmazeuten den Äskulapstab als Symbol für ihre Zunft ebenfalls. Also da, wo es um Heilung und Heilsein geht, ist auch hier das Symbol noch anwesend.

Die „Schlangenenergie“ ist besonders dann aktiv, wenn ein neuer Mensch gezeugt wird und begleitet ihn bei seiner Entwicklung während der Schwangerschaft. Danach rollt sie sich ruhend am Ende der Wirbelsäule, in der Nähe des Steißbeins ein.

Nun gibt es aber die Situation, dass das „heilige Tier“ wieder erweckt wird durch einen Impuls. Dann beginnt der komplizierte Aufstieg der Energie durch verschiedene Energiekanäle, sogenannte Nadis[1] schlängelnd entlang der Wirbelsäule, hoch über den Mittelpunkt des Kopfes – da wo bei Kindern die Fontanelle sitzt. Der Aufstieg der Kundalini wird im indischen Kontext als Aufwärtsbewegung der Shakti, der weiblichen Energie betrachtet. Sie verschmilzt auf dem höchsten Punkt mit der männlichen Energie, dem Shiva-Lingam, dem Wesenskern. Danach setzt sich die Bewegung von diesem Zentrum, dem Kronenchakra aus fort – vorne über die Stirn, zurück in den Brustkorb und endet im Herzchakra. Dabei werden alle Chakren aktiviert und der Energiekörper unaufhörlich gereinigt bis die Verschmelzung stattgefunden hat.[2]

Dieser Prozess ist nicht mehr umkehrbar!

Die Chakren werden gerne symbolisch als Lotosblumen beschrieben. Nach dem Abschluss des Initiationsprozesses beginnen sich die Blüten mehr oder weniger zu öffnen. Dies ist ein vollkommen individueller Prozess, der nicht zwingend oder in einer vorgegebenen Reihenfolge erfolgt, sondern ist abhängig von den persönlichen Entwicklungsschritten.

Jedes Chakra verkörpert eine spirituelle Lektion des Lebens bzw. eine Herausforderung, die allen Menschen gemeinsam ist. Wenn ein Mensch ein Chakra meistert, gewinnt er Kraft und Selbsterkenntnis, die in seinen Geist integriert werden und ihn auf dem Weg zu spirituellem Bewusstsein, auf der klassischen Reise des Helden, weiterführen.

[1] Nadi ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Ader, Kanal
[2]  
!Achtung!
Es kann bei diesen Prozessen auch zu heftigen Reaktion und Komplikationen kommen, insbesondere, wenn der Impuls nicht durch einen Meister/eine Meisterin oder einen Guru initiiert wird, der auch wirklich eine/r ist. Auch Hatha-Yoga-Übungen die zunehmend als Gymnastikersatz angewendet werden, können zu spontan Initiationen führen. Vergleiche dazu: Brucker, Karin (2010): Die Urkraft Kundalini. Phänomene erkennen. Symptome deuten. Transformation meistern. München: O. W. Barth

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Von der Wissenschaft und den Chakren

Die Wissenschaft arbeitet mit theoretischen Modellen z.B in der Naturwissenschaft zur Darstellung von Atomstrukturen, das Eierblasenmodell oder in den Geistes- und Sozialwissenschaften die Kommunikationsmodelle z.B. Symbolischer Interaktionismus

Aufgrund einiger bekannter Daten wird auf mögliche Zusammenhänge geschlossen, um damit Beobachtungen erklären zu können. Man gibt diesem Phänomen einen Namen, das sind dann wissenschaftliche Begriffe. Stehen Begriffe in größeren Zusammenhängen und weben komplexe System werden sie von der wissenschaftlichen Gemeinschaft kommuniziert, diskutiert und als wahr betrachtet, solange bis ihr Gegenteil bewiesen wird oder sich ein anderes Modell aufgrund von weiteren Erkenntnissen als geeigneter erweist. Komplexe Modelle werden Theorien genannt, z.B. Albert Einsteins Relativitätstheorie oder George Herbert Mead’s Sozialbehaviorismus. Häufig werden aus Theorien messbare Fakten, die dann wieder neue Annahmen generieren können.

Das wissenschaftliche Paradigma der experimentellen Wiederholbarkeit verliert in manchen wissenschaftlichen Disziplinen an Vehemenz, weil die Versuchsanordnungen so kompliziert, aufwendig und teuer sind, dass ein einmal überhaupt aufgewiesenes Phänomen als Bestätigung von theoretischen Ansätzen genügt. Zum Beispiel Forschungen zum Verhalten von atomaren Teilchen des CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire), der Europäische Organisation für Kernforschung im Kanton Genf in der Schweiz.

Es gibt außerhalb der universitären Wissenschaften vergleichbare Vorgänge.

Chakra[1] ist ein Begriff zu empirisch beobachtbaren Phänomenen, selbst wenn die höchsten Stufen von nur wenigen erfahren werden. Die komplexen Zusammenhänge werden in Theorien indischer Lehren wie dem Yoga formuliert und kommuniziert und in verschiedenen Disziplinen angewendet. Später wird zu sehen sein, dass auch in den christlichen Traditionen Parallelen zu finden sind.

Ähnlich wie westliche Naturwissenschaft und Medizin der Akupunktur anfangs ablehnend begegneten und dem Reich der Phantasie oder bestenfalls als Placebo gelten ließen, verhält es sich mit diesen Phänomenen (…obwohl der Placebo und seine Wirkungsweisen wahrscheinlich das am besten bekannte und getestete pharmazeutische Produkt ist und eigentlich viel eher seine Wirkkraft beweist als das Gegenteil, aber das nur am Rande).

Chakras/Chakren sind energetische, schwingende, Resonanz erzeugende Zentren des menschlichen Energiefeldes. Knotenpunkte bzw. Schnittstellen innerhalb eines komplizierten elektrischen/elektronischen Systems. Alles, was lebt, pulsiert mit Energie. Diese Energie enthält Informationen. Es überrascht nicht, dass die Anhänger von alternativen oder ergänzenden Heilmethoden diese Vorstellung akzeptieren oder sogar einige Quantenphysiker die Existenz eines feinen elektromagnetischen Feldes anerkennen, das durch körpereigenen Prozesse generiert wird. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der menschliche Körper Energie produziert, weil lebendes Gewebe Energie produziert.

Der stoffliche Körper ist von einem Energiefeld umgeben, das sich so weit ausdehnt wie die ausgestreckten Arme und über die volle Länge des Körpers reicht. Dieses Energiefeld ist sowohl Informationszentrum als auch ein höchst sensibles Wahrnehmungssystem. [2] „Die Religionen des Ostens lehren, dass der menschliche Körper sieben Energiezentren besitzt.“[3]

Sind diese Zentren aktiv können sie Schwingungen/ Frequenzen/ Resonanzen senden und empfangen. Es entsteht Kommunikation. Wie selbst bei den einfachsten Kommunikationssystemen gibt es Sender und Empfänger. Aktive Chakren sind spürbar/sichtbar, wenn die Frequenzen aufeinander stimmen und empfangen bzw. wahrgenommen werden können. „Resonanzphänomene ‚kommunizieren‘ durch dieses System ständig mit allem um uns herum – es ist eine Art bewusste Elektrizität, die Botschaften von den Körpern anderer Menschen erhält und an sie überträgt. Diese Botschaften sind das, was Intuitive wahrnehmen.“[4]

Jedem, der sieben Chakren wohnen allgemein gültige Eigenschaften inne, die aber in einzigartiger Weise in jedem Menschen entwickelt sind z.B. spezifische Farben. Die Chakren bilden Brennpunkte im feinstofflichen Körperbereich. Die Farben der vertikal an der Wirbelsäule aufsteigend angeordneten Zentren entsprechen den Farben des Regenbogens, den Spektralfarben in der Malerei und strahlen ihre Farben nach außen ab. Jedes Chakra schwingt in einer bestimmten Farbe, die jeweils von Mensch zu Mensch und aufgrund unterschiedlicher Zustände verschiedene Schattierungen einnehmen können.

Umgekehrt wirken Farben von außen nach innen auf diese Zentren. Die Psychologie berichtet seit langem darüber – so dass es schon fast wie eine abgegriffene Redensart klingt – dass die jeweiligen Farben bestimmte Wirkungen auslösen z.B. Rot Energie, Aggressivität und Sexualität anregt und Blau die kühle, geistig klare Ausgeglichenheit befördert.

Jedes Zentrum umfasst besondere Eigenschaften und enthält universelle Lehren und Übungen, die jeweils Stufen von Persönlichkeitsentwicklung sind.

Die Beiträge zu „Die Farben des Lebens“ beschreiben/berichten über kommunikative Farb-Resonanz-Situationen.

 

[1] Chakra: Substantiv, Neutrum – nach indischer Lehre eines der (sieben) Zentren spiritueller Kraft im menschlichen Körper, aus sanskritisch cakrá = Rad; das Chakra; Genitiv: des Chakra[s], Plural: Chakras und Chakren [http://www.duden.de/rechtschreibung/Chakra] 07.02.2015, 9:12

[2] Vgl. Caroline Myss, Chakren, S.57

[3] Caroline Myss, S.102

[4] Caroline Myss, Chakren, S.57

 

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