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Von der Wissenschaft und den Chakren

Die Wissenschaft arbeitet mit theoretischen Modellen z.B in der Naturwissenschaft zur Darstellung von Atomstrukturen, das Eierblasenmodell oder in den Geistes- und Sozialwissenschaften die Kommunikationsmodelle z.B. Symbolischer Interaktionismus

Aufgrund einiger bekannter Daten wird auf mögliche Zusammenhänge geschlossen, um damit Beobachtungen erklären zu können. Man gibt diesem Phänomen einen Namen, das sind dann wissenschaftliche Begriffe. Stehen Begriffe in größeren Zusammenhängen und weben komplexe System werden sie von der wissenschaftlichen Gemeinschaft kommuniziert, diskutiert und als wahr betrachtet, solange bis ihr Gegenteil bewiesen wird oder sich ein anderes Modell aufgrund von weiteren Erkenntnissen als geeigneter erweist. Komplexe Modelle werden Theorien genannt, z.B. Albert Einsteins Relativitätstheorie oder George Herbert Mead’s Sozialbehaviorismus. Häufig werden aus Theorien messbare Fakten, die dann wieder neue Annahmen generieren können.

Das wissenschaftliche Paradigma der experimentellen Wiederholbarkeit verliert in manchen wissenschaftlichen Disziplinen an Vehemenz, weil die Versuchsanordnungen so kompliziert, aufwendig und teuer sind, dass ein einmal überhaupt aufgewiesenes Phänomen als Bestätigung von theoretischen Ansätzen genügt. Zum Beispiel Forschungen zum Verhalten von atomaren Teilchen des CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire), der Europäische Organisation für Kernforschung im Kanton Genf in der Schweiz.

Es gibt außerhalb der universitären Wissenschaften vergleichbare Vorgänge.

Chakra[1] ist ein Begriff zu empirisch beobachtbaren Phänomenen, selbst wenn die höchsten Stufen von nur wenigen erfahren werden. Die komplexen Zusammenhänge werden in Theorien indischer Lehren wie dem Yoga formuliert und kommuniziert und in verschiedenen Disziplinen angewendet. Später wird zu sehen sein, dass auch in den christlichen Traditionen Parallelen zu finden sind.

Ähnlich wie westliche Naturwissenschaft und Medizin der Akupunktur anfangs ablehnend begegneten und dem Reich der Phantasie oder bestenfalls als Placebo gelten ließen, verhält es sich mit diesen Phänomenen (…obwohl der Placebo und seine Wirkungsweisen wahrscheinlich das am besten bekannte und getestete pharmazeutische Produkt ist und eigentlich viel eher seine Wirkkraft beweist als das Gegenteil, aber das nur am Rande).

Chakras/Chakren sind energetische, schwingende, Resonanz erzeugende Zentren des menschlichen Energiefeldes. Knotenpunkte bzw. Schnittstellen innerhalb eines komplizierten elektrischen/elektronischen Systems. Alles, was lebt, pulsiert mit Energie. Diese Energie enthält Informationen. Es überrascht nicht, dass die Anhänger von alternativen oder ergänzenden Heilmethoden diese Vorstellung akzeptieren oder sogar einige Quantenphysiker die Existenz eines feinen elektromagnetischen Feldes anerkennen, das durch körpereigenen Prozesse generiert wird. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der menschliche Körper Energie produziert, weil lebendes Gewebe Energie produziert.

Der stoffliche Körper ist von einem Energiefeld umgeben, das sich so weit ausdehnt wie die ausgestreckten Arme und über die volle Länge des Körpers reicht. Dieses Energiefeld ist sowohl Informationszentrum als auch ein höchst sensibles Wahrnehmungssystem. [2] „Die Religionen des Ostens lehren, dass der menschliche Körper sieben Energiezentren besitzt.“[3]

Sind diese Zentren aktiv können sie Schwingungen/ Frequenzen/ Resonanzen senden und empfangen. Es entsteht Kommunikation. Wie selbst bei den einfachsten Kommunikationssystemen gibt es Sender und Empfänger. Aktive Chakren sind spürbar/sichtbar, wenn die Frequenzen aufeinander stimmen und empfangen bzw. wahrgenommen werden können. „Resonanzphänomene ‚kommunizieren‘ durch dieses System ständig mit allem um uns herum – es ist eine Art bewusste Elektrizität, die Botschaften von den Körpern anderer Menschen erhält und an sie überträgt. Diese Botschaften sind das, was Intuitive wahrnehmen.“[4]

Jedem, der sieben Chakren wohnen allgemein gültige Eigenschaften inne, die aber in einzigartiger Weise in jedem Menschen entwickelt sind z.B. spezifische Farben. Die Chakren bilden Brennpunkte im feinstofflichen Körperbereich. Die Farben der vertikal an der Wirbelsäule aufsteigend angeordneten Zentren entsprechen den Farben des Regenbogens, den Spektralfarben in der Malerei und strahlen ihre Farben nach außen ab. Jedes Chakra schwingt in einer bestimmten Farbe, die jeweils von Mensch zu Mensch und aufgrund unterschiedlicher Zustände verschiedene Schattierungen einnehmen können.

Umgekehrt wirken Farben von außen nach innen auf diese Zentren. Die Psychologie berichtet seit langem darüber – so dass es schon fast wie eine abgegriffene Redensart klingt – dass die jeweiligen Farben bestimmte Wirkungen auslösen z.B. Rot Energie, Aggressivität und Sexualität anregt und Blau die kühle, geistig klare Ausgeglichenheit befördert.

Jedes Zentrum umfasst besondere Eigenschaften und enthält universelle Lehren und Übungen, die jeweils Stufen von Persönlichkeitsentwicklung sind.

Die Beiträge zu „Die Farben des Lebens“ beschreiben/berichten über kommunikative Farb-Resonanz-Situationen.

 

[1] Chakra: Substantiv, Neutrum – nach indischer Lehre eines der (sieben) Zentren spiritueller Kraft im menschlichen Körper, aus sanskritisch cakrá = Rad; das Chakra; Genitiv: des Chakra[s], Plural: Chakras und Chakren [http://www.duden.de/rechtschreibung/Chakra] 07.02.2015, 9:12

[2] Vgl. Caroline Myss, Chakren, S.57

[3] Caroline Myss, S.102

[4] Caroline Myss, Chakren, S.57

 

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